Wasserball U11 Norddeutschen Meisterschaft in Rostock

05. Dezember 2017

WASSERBALL


 

Die U11-Wasserballer des WSW Rostock verpassten knapp eine Medaille bei der Norddeutschen Meisterschaft in Rostock. Die besten sieben Teams aus ganz Norddeutschland traten im Modus »jeder gegen jeden« an. Im Auftaktspiel gegen den HTB Hamburg gelang den Rostockern noch ein 4:4, obwohl sie fast das ganze Spiel in Rückstand waren. In der zweiten Partie ging es gegen einen der Titelanwärter, Waspo Hannover, ins Wasser. Der WSW erspielte sich eine riesige Menge guter Möglichkeiten und machte daraus nur zwei Tore, wogegen Waspo für drei Tore nur vier Chancen brauchte. Das war für den Gastgeber besonders tragisch, da nur ein Tor mehr später für den Vizemeister gereicht hätte.

Dafür ging es jetzt mit der Formkurve des WSW nur noch aufwärts. Poseidon Hamburg konnte erstmals besiegt werden. Das 7:4 wurde souverän erkämpft – besonders weil Marian Kob, als jüngster Spieler, sein bisher bestes Spiel machte und dabei fünf Konter eiskalt versenkte. Am zweiten Wettkampftag wurde dann gegen den neuen und alten Norddeutschen Meister White Sharks Hannover "nur" 4:13 verloren. Damit konnte der WSW von allen Teams immerhin die meisten Treffer im Hannoveraner Gehäuse unterbringen. Die ausstehenden zwei Spiele gingen dann wieder ungefährdet an den Neuling WSW Rostock. Georgsmarienhütte wurde mit 10:0 und Neptun Cuxhaven mit 11:4 nach Hause geschickt.

Das Fazit von Rostocks Trainer Sandor Vass: »Wir haben uns von sechs Partien nur ein schwaches Spiel erlaubt – gegen Waspo Hannover. Normalerweise hätten die herausgespielten Tormöglichkeiten in diesem Match gereicht, um locker drei Spiele zu gewinnen. Am Ende ist es bitter, das uns gegen Waspo nur ein Tor mehr für den ganz großen Erfolg gereicht hätte. Nun ist das Ziel, im Mai beim Norddeutschen Pokalwettbewerb den zweiten Platz zu holen, um uns eine gute Ausgangsposition für den Deutschen Pokal 2018 zu verschaffen.«

 

Der WSW spielte mit: Marius Schimanski, Finley von Samson Himmelstjerna – Max Papenfuß, Tammo Sweers, Alban Aland, Ole Kopitzki, Kateryna Miftakhova, Lilly Kröger, Franz Lantow, Torben Gatniejewski, Lina Kob, Julius Pannier, Marian Kob, Keno Brügge

 

 

Endstand:

1. White Sharks Hannover 12:0 Punkte und 70:10 Tore

2. Waspo Hannover 9:3 (30:20)

3. HTB Hamburg 8:4 (30:23)

4. WSW Rostock 7:5 (38:28)

5. Poseidon Hamburg 4:8 (27:28)

6. Neptun Cuxhaven 2:10 (15:41)

7. Georgsmarienhütte 0:12 (1:61)


Spieler und Trainer des WSW freuen sich über ein gelungenes Wettkampfwochenende.